Pionierarbeit in Sachen Klimaneutralität!

Das Photovoltaikmodul Silk® Plus (400 – 410 Wp) ist jetzt auch in einer klimaneutralen Version erhältlich.

Energie-Rücklaufzeit vs. Klimaneutralität

Ein PV-Modul erzeugt in seinem Lebenszyklus viel mehr Energie, als zu seiner Herstellung verbraucht wird. Tatsächlich gibt eine PV-Anlage innerhalb von 1 Jahr (oder höchstens 2 Jahren, je nach Standort) die gesamte Energie zurück, die während ihres Herstellungsprozesses verbraucht wurde. Aber wie jedes andere Produkt hat auch sie Auswirkungen auf die Umwelt.

Wir bei FuturaSun haben uns freiwillig dazu entschlossen, unseren Kunden ein klimaneutrales Produkt anzubieten. Entsprechende Verpflichtungen werden in naher Zukunft auf europäischen Niveau eingeführt werden, aber getreu unserem Motto „anticipate tomorrow“ wollen wir jetzt damit beginnen.

Klima-Notstand

Die Menge an CO2, die die Menschheit noch in die Atmosphäre abgeben kann, ist auf wenige Jahre begrenzt. Deshalb muss jedes Unternehmen Verantwortung übernehmen und einen eigenen Beitrag zur Verringerung der eigenen Emissionen leisten.

Die Wissenschaft lässt keinen Zweifel daran, dass die menschliche Tätigkeit „Treibhausgase“ erzeugt, die, wenn sie in der Atmosphäre gebunden bleiben, zu einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen auf der Erde führen. Wenn wir keine konkreten und messbaren Maßnahmen ergreifen, werden immer höhere Temperaturen mit extremen und unvorhersehbaren Klimaszenarien prognostiziert. Deshalb ist es wichtig, jetzt zu handeln!

2022_FuturaSun_Plus_108
Futurasun cele mono multi-busbar 400 watt
2021_FuturSun_SILK-Plus_108M_1280x960_2
Futurasun 108M 410w
2022_FuturaSun_Plus_108 Futurasun cele mono multi-busbar 400 watt 2021_FuturSun_SILK-Plus_108M_1280x960_2 Futurasun 108M 410w

Verringerung des CO2-Fußabdrucks

FuturaSun hat schon immer auf die Umweltaspekte seiner Tätigkeit geachtet und möchte nun sein Engagement offiziell machen, indem es sich sowohl kurz- als auch mittel- und langfristige Ziele für die Reduzierung seiner Emissionen setzt.

Unsere Experten arbeiten bereits daran, die Emissionen aller unserer Produkte zu senken: von der Gewinnung der Rohstoffe über ihre Verarbeitung bis hin zur Produktion der FuturaSun PV-Module. Wir sind zuversichtlich, dass die Technologie uns dabei helfen wird, nicht nur die Leistung der Module, sondern auch ihre Umweltauswirkungen zu verringern.

Insbesondere nehmen wir an dem europäischen Projekt IBC4EU teil, wo wir im Rahmen einer spezifischen Aufgabe daran arbeiten, den Fußabdruck der Module durch folgende Maßnahmen zu verringern

  • weniger energieintensiver Produktionsprozess dank der neuen Stringermaschine, die wir entwickeln
  • höhere Anlagenerträge dank Bifazialität der PV-Module
  • andere Materialien für den Zellsiebdruck (Kupfer- statt Silberlegierung)

Außerdem untersucht unser R&D-Team Lösungen für Rahmen aus anderen Materialien, die wie Aluminium recycelbar, aber weniger energieintensiv sind.

Bei unseren BIPV-Produkten (gebäudeintegrierte Photovoltaik) handelt es sich um Module, die anstelle anderer Verkleidungsmaterialien für doppelte energetische/ästhetische Zwecke eingesetzt werden können, wo sonst nur herkömmliche Materialien ohne energetische Amortisation verwendet worden wären.

Die Verpackung unserer Produkte wird ständig optimiert, um die in einem Container transportierte Gesamtleistung zu erhöhen. Im Vergleich zu vor 10 Jahren können wir heute doppelt so viele Watt in einem Container unterbringen.

Gemessen und neutralisiert

Wir haben den CO2-Fußabdruck unserer Silk® Plus 410Wp und Silk® Plus All Black 400Wp Panels im Rahmen einer nach ISO 14025 durchgeführten LCA-Studie gemessen. Wir haben uns daher entschlossen, die Emissionen, die nicht sofort beseitigt werden können, durch ein Projekt zur Kompensation von Kohlendioxidemissionen auszugleichen – ein zertifizierter Mechanismus zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Die Kompensation von CO2-Emissione ermöglicht es, die verbleibenden Emissionen nach den Reduktionsbemühungen zu kompensieren. Dies ist dank der Emissionsgutschriften möglich, die durch spezielle zertifizierte Projekte erzeugt werden. Die Projekte zielen darauf ab, CO2-Emissionen in verschiedenen Teilen der Welt zu absorbieren oder zu vermeiden.

Unser Projekt in Kenia

 

2023_FuturaSun_progetto-Kenya_griglia_1
2023_FuturaSun_progetto-Kenya_griglia_2
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Bei dem von uns ausgewählten Projekt wird ein Aquädukts in Kenia geaut, das dank einer 45-kW-Photovoltaikanlage von FuturaSun etwa 50.000 Menschen mit Trinkwasser versorgen wird. Wir haben beschlossen, uns an dem Projekt nicht einfach durch den Kauf von Gutschriften auf dem Markt zu beteiligen, sondern auf strukturelle Weise, indem wir für die gesamte Dauer des Projekts ein aktiver Partner werden.

Sicheres Wasser für 50.000 Menschen

Bisher haben die Menschen im Bezirk Siaya am Viktoriasee unsicheres Wasser getrunken: wer es sich leisten konnte, kochte das Wasser mit ineffiziente Methoden ab, die zur Abholzung der Wälder in der Region beitrugen. Frauen und Kinder müssen nun nicht mehr jeden Tag bis zu 3 Stunden für das Wasserholen aufwenden. Stattdessen können sie sich das Wasser an der Verteilungsstelle in der Nähe ihrer Häuser holen. Dieses Projekt wird nicht nur die CO2-Emissionen in die Atmosphäre verringern, sondern auch die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort erheblich verbessern.

Das Projekt, das sowohl ökologisch als auch sozial von Bedeutung ist, wurde von Gold Standard unter der Nummer GS11544 zertifiziert und wird über einen Zeitraum von 15 Jahren etwa 15.000 Emissionsgutschriften pro Jahr erzeugen.

Gold Standard ist eine Zertifizierungsstelle, die Anforderungen für die Durchführung von Projekten mit positiven Auswirkungen auf das Klima und gleichzeitiger Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen festlegt.

SDGs

Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die durch unser Projekt erreicht werden (von der Zertifizierungsstelle dem Projekt zugewiesen), sind die folgenden: